Nachdem..beide Bildseiten..gemalt und getrocknet waren, wurden .Bandeisen. bearbeitet. Die Eisen sollten die Stoffbahnen an der oberen Kante halten und in die - Form bringen.
Die Bandeisen wurden auf die .richtige Länge gekürzt, entrostet., Kanten .abgerundet., mit .dem .Hammer in lauten, rhythmischen Schlägen in die rechten Winkel gebracht und zur Verschraubung der Teilstücke vorbereitet.
Anschließend.sind die Stücke mit Spritzpistole mit weißen Korrosionsschutz lackiert worden.
Viele weiblichen Hände.vernähten die oberen .Enden der Streifen zu einer .Schlaufe, sowohl in Handarbeit als auch mit der.Nähmaschine. Die Schlaufen wurden.zuletzt über die Eisenteile gestülpt. Im zusammengerollten Zustand gebunden, wurden sie nach Nagold zum Aufhängen transportiert.
Mit drei Stahlseilen und zwei weiteren Schnüren zur Stabilisierung wurde das Bild vom Erdboden hochgezogen. Durch die .Befestigung der.Stahlseile an den Fensterholmen verlängerte sich.der.Charakter des. es.nach oben hin zu den angelehnten Fensterflügeln. Sie standen leicht angewinkelt zueinander.
Dieses neue erhielt die Titel „Spirale & rote Spuren“. Es wurde am 4. Juni 1995 fertig gestellt. Die Maße sind 8 x 8 m. Die Bildtiefe beträgt 17 cm.
Wenn man vor dem „Spirale & rote Spu-ren“ stand, nahm man den leisesten Windhauch optisch wahr..Jede Windbewegung wird von den Stoffstreifen unmittelbar aufgenommen. .Sie.bewilligen sich. gemächlich und. monströs. zugleich. -. eine. Beziehung .und .Ruhe entsteht.
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